Religion oder Mensch, wer ist verantwortlich?

Evangelisch, Katholisch, Islamisch, Buddhismus, Orthodox, usw. sind alles Glaubensrichtungen, welche von machthaberischen Menschen schon immer für ihre egoistischen Zwecke ausgenutzt wurde.

Die heiligen Schriften jeglicher Religion sind vor hunderten oder tausenden von Jahren geschrieben worden. Sie beruhen auf ganz anderen gesellschaftlichen Strukturen sowie örtlichen und technischen Gegebenheiten. Daher ist es umso wichtiger, den sinnbildlichen Inhalt der Verse immer an die aktuelle Zeitepoche zu übertragen und anzugleichen. Wer so nach seinem Glauben lebt und die Kernaussage seiner Religion erkennt und umsetzt, der ist ein guter Gläubiger. Keine Religion ist gewalttätig und gehässig, wenn diese mit dem Herzen gelebt wird. Wird sie aber extremisiert und politisch sowie krankhaft religiös ausgelegt, dient sie nur als Legitimation von staatlicher sowie psychisch kranker Gewalt.

Auf den Islam bezogen, mit den ganzen aktuellen Berichterstattungen, wird diese Sichtweise oft ausgeblendet. Die Gesellschaft wird darauf medial getrimmt, dass der Islam gewalttätig ist. Dies kommt aber nicht seitens der einen Partei, die aktuell einem Spießrutenlauf ausgesetzt ist. Ihr geht es um den politischen Islamismus und sonstigen staats- und menschenfeindlichen Religionen. Das ist ein großer Unterschied. Denn sonst würde diese Partei nicht einen Zuspruch aus diesen Glaubensrichtungen bekommen. Genauso sieht es Mehrheit der Bevölkerung. Sie hat absolut nichts gegen den Islam und Migranten, wenn sie gewollt sind, die Kultur und das Lebensgefühl hier zu akzeptieren. Deutschland ist ein gastfreundschaftliches Land, bis zu dem Punkt, wenn diese ausgenutzt wird.

Aber ist es in anderen Ländern anders? Was passiert mit Urlauben, die sich nicht an die jeweiligen Vorgaben halten? Auch islamische Länder können stolz auf ihre Gastfreundschaftlichkeit sein. Aber das Gesetzt ist rigoros und gnadenlos, gegen Menschen, die sich nicht daranhalten. Das darf bei der Diskussion in Deutschland nicht vergessen werden.

Daher sollte jeder Mensch, der in einem anderen Land zu Gast ist oder dort leben möchte, sich genau überlegen, ob er mit den Gegebenheiten konform ist und sich integrieren möchte, mit allem, was dazu gehört. Dann ist es seine neue Heimat. Wenn das der Fall ist, dann ist man überall herzlich willkommen, ansonsten reise nicht dorthin oder kehre zurück in die ursprüngliche Heimat, egal was dich dort erwartet. Es gehört viel dazu, in ein neues Land mit total anderer Lebensweise zu gehen, aber wenn man auf ein besseres und friedliches Leben hofft, gehört hierzu auch die Überwindung der eigenen kulturellen und gesellschaftlichen Erziehung. Das bedeutet nicht, dass man seine Herkunft und Kultur verleugnet, aber neues Land gleich neue Lebensgewohnheiten. Und diese müssen akzeptiert werden und sind das allererste Gut.
Wir leben alle auf demselben Planten und wir sollten uns alle als Menschen respektieren. Jeder kann an das glauben, was er möchte, aber in allererste Linie zählen Achtung, Respekt, Freiheit und Liebe. Und das sollten auch die Religionen vermitteln!